Medion PNA E4430 (MD 96960) von Aldi

Am Donnerstag, dem 26. Juni 2008, war bei Aldi mal wieder ein Navigationsgerät im Angebot, diesmal ein Medion E4430 (MD96960) für 179€. Bisher hatte ich noch nicht die wirkliche Notwendigkeit gesehen, im Hinblick auf die Reisen, die wir normalerweise unternehmen, ein eigenes Gerät zu erwerben (sprich: zu geizig) und habe stattdessen bei der letzten Gelegenheit mit der Nav4all Offboard-Lösung experimentiert. Nav4all hat eigentlich auch vorzüglich funktioniert, aber da wir dieses Jahr wieder mal nach Dänemark in den Urlaub wollen, fällt im Ausland Handy-Navigation flach, weil bei Simyo im Ausland kein Internet auf dem Handy zur Verfügung steht.

Man kann sich auch zu Tode sparen. Also habe ich das Medion Gerät erworben. Die Entscheidung wurde mit zusätzlich durch diesen recht positiven Testbericht erleichtert. Die ersten Navigationsversuche hier in der Umgebung sind ebenfalls positiv verlaufen. Einzig die kurze Akku-Laufzeit von unter 2 Stunden hätten mich fast dazu bewogen, das Gerät wieder zurück zu geben. Mit der dieser Laufzeit fällt der Einsatz als mobiles Navigationsgerät auf dem Fahrrad oder für Wanderungen praktisch weg. Für solche Anwendungen würde allerdings auch die Größe des Gerätes etwas stören.

Was mich aber letztendlich bewogen hat, das Gerät endgültig zu behalten, war das TTS (Text To Speech) Feature. Ich empfand es als sehr hilfreich, speziell bei der Navigation in ländliche Gegenden, wenn eine Ansage “Rechts Abbiegen in den Birkenweg” kam und nicht nur einfach “Jetzt Rechts Abbiegen”. Meine potentiellen Alternativen, das Navigon 7110 oder das 2110max, hätten diese Funktion nicht unterstützt. Spracheingabe, MP3-Player und Bluetooth für Handy-Freisprechen sind zusätzliche Gimicks, die ich nicht wirklich brauche, zumal MP3 und Bluetooth bereits durch das Autoradio unterstützt werden.

Ansonsten sind mir persönlich noch folgenden Punkte besonders aufgefallen:

  • Das Gerät kann nur im Auto aufgeladen werden, da ein entsprechendes Netz-Ladegerät nicht zum Lieferumfang gehört. Abhilfe hat hier für mich das Netz-Ladegerät geschaffen, das zur der Hollux 236 GPS Bluetooth-GPS Maus geliefert wurde. Andere Geräte, die das Laden über einen normalen USB-Minianschluss ermöglichen, funktionieren sicherlich auch.
  • Der Stift verschwindet nicht im Gerät, sondern wird von der Halterung gehalten, die das Gerät mit dem Schwanenhals verbindet. Nun ist es in Verbindung mit unserem Volvo V70 aber so, wenn das Navi an der Windschutzscheibe befestigt ist, kann man den Stift wegen der Schräge der Scheibe nicht mehr herausziehen.
  • In verschiedenen Testberichte wurde bei anderen Medion Navis die Ansagelautstärke bemängelt. Für mich waren die Ansagen immer laut genug, selbst wenn das Autoradio in Betrieb war. Ich habe die Lautstärke des Gerätes sogar noch etwas reduzieren können.
  • Die Bedienung über den Touch-Screen funktioniert sehr gut. Es bestand noch nie die Notwendigkeit auf den Stift zurück zu greifen.

Meine erste “Elektor”

Elektor 39, Februar 1974

Am vorletzten Wochenende habe ich mal wieder im Keller gewühlt, um weitere “Entsorgung” zu betreiben. In diesem Keller standen bis vor wenigen Wochen Kisten noch so, wie wir sie vor etwas mehr als 11 Jahren beim Umzug hingestellt haben.

Nun ja, der Keller soll ausgebaut werden, damit ein Platz zum “Abhängen” für die Kids entsteht. Also muss der Keller entrümpelt werden.

Jedenfalls habe ich mich jetzt endlich dazu aufraffen können, meine ersten Sammlung von Zeitungen der “Fachzeitschrift für Elektronik” Elektor zu entsorgen. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich aufgehört habe, das Magazin zu kaufen und zu lesen, aber ich habe noch die ersten Zeitungen gefunden und die datieren aus dem Jahr 1974 und zwar genau vom Februar. Ich war also gerade mal 13 Jahre und ein Monat alt, als ich die erste Zeitung von meinen Taschengeld gekauft habe. Für mehr als 20 Jahre habe die ich die Elektor dann regelmäßig gekauft. Wow, ganz schön lange.

Alles Ausgaben kann ich dann doch nicht wegschmeißen. Die Exemplare aus dem Jahr 1974 werden ich definitiv behalten.

Ich habe die Deckblätter und Inhaltsverzeichnisse der ersten vier Exemplare mal abfotografiert und in eine kleine Galerie gestellt. Im Prinzip werden die gleichen Themen behandelt wie heute, nur ist heute die verwendete Technik natürlich eine deutlich Andere.

(Ich bedanke mich beim Elektor Verlag GmbH Aachen, der mir die Veröffentlichung dieser Fotos gestattet hat.)

Long Time No Write

Well, I haven’t written anything here for some time. Each day I’m thinking today evening I’m going to sit down and write about the few interesting things I’ve been fiddling with, but in the end the day has passed without anything being written. This has been going on for weeks now.

In general I’m not in a very positive mood. Work doesn’t really provide any really interesting challenges. Even the contrary, some things at work make me more than a little angry. The summer has been a complete failure with lots of rain.

Well, enough whining and on to something more interesting …