16:9
Seit Freitag Abend können wir im Format 16:9 TV gucken.Nachdem ja die Bildröhre des Philipps jetzt zum zweiten Mal kaputt ist, haben wir uns statt für eine Reparatur für einen neuen Panasonic TX32-M21 entschieden. Es handelt sich hier um ein Modell, das nur von einer Handelskette angeboten wird, in diesem Fall Masters. Expert haben eine vergleichbares Gerät unter der Bezeichnung TX32-M22 im Programm. Beim Vergleich habe ich gefunden, das sich diese Geräte im wesentlichen durch 3 SCART-Anschlüsse und 1500 Seiten Bildschirmtextspeicher von ähnlichen Geräten unterscheiden.
Zu mindestens von der Bedienung, was die Fernsteuerung angeht, hat Philipps leichte Vorteile. Um zweistellige Programmspeicherplätze zu erreichen, braucht man bei Philipps nur die beiden Zahlen hintereinander drücken. Bei Panasonic muss man noch eine Vorschalttaste für zweistellige Nummer drücken. Außerdem hatte die Philipps Fernsteuerung eine Taste, mit der man direkt zwischen dem aktuellen und dem davor eingeschalteten Programm hin und her springen kann. Sehr nützlich zum Überbrücken von Werbepausen. Ein ähnliche Funktion fehlt bei Panasonic.
Die vielen verschiedenen Formate, die man einstellen kann, sind schon eine Herausforderung. Der Fernseher beherrscht 16:9, 4:3, 14:9, Aspekt und zwei spezielle Zoom-Formate. Das Format 16:9 stellt sich immer automatisch ein, wenn die Sendung in diesem Format ausgestrahlt wird. Ansonsten muss man halt schauen, das man das jeweils optimale Format auch findet, abhängig von der Quelle, sodass man auch optimale Bildschirmfüllung hat (DVD-Wiedergabe, Filmausstrahlung mit schwarzen Balken oben und unten). Besonders interessant finde ich das Aspekt-Format. Das ist im wesentlichen das 4:3 Format, allerdings werden die vertikalen Randbereiche des 4:3 Bildes auf die volle Röhrenbreite gedehnt. Im mittleren Bereich ist das Bild unverzehrt, eben 4:3. Speziell bei Bildschwenks fällt die Verzerrung natürlich deutlich auf, aber dieses Format funktioniert überraschend gut, wenn sich das Geschehen im aktuelle Programm primär in der Bildmitte abspielt.
