Eine Woche im Hunsrück
Gestartet sind wir am 22. Oktober 2004 um ca. 12:00 Uhr. Insgesamt waren fast genau 400Km bis zum Landal Park Hochwald zurückzulegen. Die Anfahrt verlief im großen und ganzen ohne Probleme, mit Ausnahme der üblichen Baustellen, Stauknubbeleien um Köln und bei der Auffahrt auf die A61. Kurz nach 17:00 Uhr sind wir dann im Park eingetroffen. Das beinhaltet eine größere Rast und ca. 20 Min Staustehen. Außerdem war das Wetter während des ganzen Tages sehr schön und die bunte Herbstlandschaft tat ihr übriges.
Am Samstag haben wir eigentlich nur den Park und die nähere Umgebung (Kell am See) erkundet und uns ansonsten einen lauen Lenz gemacht. Meret hat sich dann irgendwie einen grippalen Infekt inkl. Fieber zugezogen, sodass sie am Sonntag und am Montag nicht in bester Stimmung war.
Am Montag haben wir die Flugzeug Ausstellung/Museum Hermeskeil besucht, die mich sehr beeindruckt hat. Die Bilder, die ich hier gemacht habe, werde ich in den nächsten Tagen nochmals in einem eigenen Online-Album veröffentlichen. In der Nacht zum Dienstag hat es dann auch noch Birgit mit einer Magen-Darm Infektion erwischt, sodass wir am Dienstag Morgen noch einen lokalen Arzt aufsuchen mussten. Bei der Gelegenheit hat Meret auch noch ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Steffen und ich haben deshalb nochmal die Flugzeugausstellung besucht, da mit dem Rest der Familie aufgrund von Krankheit oder Unlust nicht viel anzufangen war.
Am Mittwoch haben wir das Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein besucht. Leider war es aufgrund versicherungstechnischer Auflagen nicht erlaubt, hier Fotos zu machen. Idar-Oberstein ist ja allgemein für ihren Ruf als die Edelstein-Hauptstadt bekannt. Es ist aber tatsächlich so, das wenn man in den Ort einfährt, eine Edelsteinschleiferei nach der Anderen folgt. Jedes zweite oder dritte Haus ist eine Schleiferei.
Zum Abschluss haben wir am Donnerstag noch Trier besucht und uns den Dom und die Porta Nigra angeschaut und sind ein wenig in der Fußgängerzone herum gelaufen.
Allgemein muss ich einfach sagen, dass wir nicht zu den Urlaubsaktivisten gehören, sondern wohl eher zu den Abhängern, die sich lieber in ein Buch vertiefen. Andere Familien hätten sicherlich in der Zeit deutlich mehr unternommen.
Einige Eindrücke habe ich in diesem kleinen Fotoalbum zusammengefasst.
Die Unterkunft war im großen und ganzen OK und für eine 5 köpfige Familie auf jeden Fall geräumig genug. Gestört hat mich im wesentlichen die Hellhörigkeit des Obergeschosses. Wenn dort ein Erwachsener über den Boden gegangen ist, hat man gedacht, das er beim nächsten Schritt durchbricht und die Käbbeleien der Kinder waren deshalb ebenfalls entsprechend laut. Die Toilette hat mir ebenfalls nicht gefallen. Zum einen war sie nicht richtig festgeschraubt, sodass man darauf achten musste, sich in der exakten Position niederzulassen. Und dann war die Toilette ein so genannter Flachspüler (ich glaube, so ist der Terminus Technikus), bei dem man das Ergebnis der Sitzung nochmal visuell und olifaktorisch untersuchen kann. Jedenfalls habe ich nach acht Jahren im eigenen Haus einen anderen Toilettentyp schätzen gelernt.
Der Park bietet für kleinere Kinder ein Menge Spielgelegenheiten und wenn die Bäume im Sommer ihr volles Blattwerk tragen, ist auch für eine recht gute Privatsphäre gesorgt. Alles in allem kann man den Park auf jeden Fall weiter empfehlen.
