Roller 0.9.8
Dave Johnson hat letztens
Roller 0.9.8 freigeben. Ich schätze, es wird Zeit diese Version
auch auf der utensil zu installieren, insbesondere weil
jetzt eine Suchfunktion mittels Lucene vorhanden ist.
About things, that are of interest to me (in English and in German).
Dave Johnson hat letztens
Roller 0.9.8 freigeben. Ich schätze, es wird Zeit diese Version
auch auf der utensil zu installieren, insbesondere weil
jetzt eine Suchfunktion mittels Lucene vorhanden ist.
So, der Umstieg von SuSE 8.1 nach Gentoo ist vollbracht. Es war alles in allem nicht ganz schmerzfrei. Ein Umstieg von SuSE 8.1 nach 8.2 wäre wahrscheinlich einfacher gewesen, aber SuSE 9.0 steht ja auch schon wieder vor der Tür. Aber für einen Umstieg von einer Distribution auf eine Andere geht es dann doch schon.
Größten Aufwand erfordern immer die kleinen System-Tunings, die sich so im Lauf der Jahr angesammelt haben. Das ist dann eine vergleichsweise mühevolle Arbeit, diese Änderungen dann nachzuziehen.
Ein Problem ergab sich in der Booterei. Auf meiner ersten Platte habe ich die SuSE 8.1 Installation erhalten. Auf der zweiten Platte ist dann Gentoo installiert. Mit Grub habe ich dann auch den Bootsektor entsprechend eingerichtet und Grub so konfiguriert, das Kernel und Initrd von der zweiten Platte geladen werden. Ich habe dann jeweils entweder den Adaptec oder das Bios so eingestellt, das von der zweiten Platte gebootet wird. Mit dieser Einstellung wollte Grub in beiden Fällen nicht booten. Als mir zu diesem Problem dann nichts mehr einfiel, habe ich dann in der Grub-Konfiguration auf der ersten Platte die notwendigen Einstellungen für die zweite Platte vorgenommen. Damit funktionierte dann der Boot. Ich nehme an, es liegt an der Art und Weise, wenn direkt von einer anderen Platte gebootet werden, die diese Tatsache an die höher liegenden Schichten weitergegeben wird. Ich muß die Grub-Einstellungen nochmals in der Form austesten, das ich die Konfiguration so ändere, das Grub von der ersten Platte Kernel und Initrd laden will, ich dann aber im Bios oder im Adaptec die zweite Platte als Boot-Device einstelle.
Zweites schwerwiegenderes Problem war der USB Mausanschluß. Im
2.4.19er Kernel werden noch die Module mousedev und
input geladen. Beim 2.4.20er Kernel scheint das
hid-Modul aber so erweitert worden zu sein, das
mousedev und input nicht mehr benötigt
werden. Diese Erkenntnis hat dann etwas Zeit gekostet, zumal die
entsprechende Gentoo Dokumentation auch noch das alte Verhalten
beschreibt.
Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch gleich die letzten Mozilla, Firebird und Thunderbird Versionen (Release Candidates) installiert. Bei Firebird habe ich dann die GTK2+XFT Variante gewählt. Ich muß aber feststellen, das das Aussehen der Schriften bei der Firebird-Variante, die nur mit der Freetype2 Library arbeitet, besser ist. Ich werde also vermutlich bei der Freigabe von 0.7 nicht die GTK2+XFT Variante installieren, es sei denn, es gibt noch irgendeine Systemeinstellung, um das Fontrendering zu tunen.
Also alles in allem bin ich mit Gentoo sehr zufrieden. Die Kompilation der neusten KDE Variante 3.1.4 ist auf einer 500MHz Kiste (meiner alten utensil) auch gerade abgeschlossen (Laufzeit ca. 24 Stunden), sodaß ich jetzt auch auf diese Version updaten kann. Bei SuSE müsste ich jetzt wahrscheinlich auf 9.0 updaten.
Tja, wenn ich meine Tools besser gekannt hätte, wäre mir das nicht passiert.
Ich habe letztens eine längere Radiosendung mit dem PC (natürlich unter Linux) aufgenommen, die von abends 21:00 bis morgens 5:00 Uhr ging. Von 21:00 bis ca. 0:15 Uhr habe ich in Stunden Abschnitten Online aufgenommen. Für den Rest der Zeit habe ich gedacht, ich lasse einfach den PC nachts weiterlaufen und das für Musikaufnahmen reservierte 2Gb Dateisystem einfach volllaufen.
Vollgelaufen ist es mit der WAV-Datei dann auch. Leider war die Datei dann nicht mehr verwendbar, weil irgendwelche Magic-Bits nicht gesetzt waren.
Das hätte nicht passieren müssen, wenn ich die Option
-t von
Ecasound gekannt
hätte. Damit kann man eine definierte Aufnahmezeit angeben. Jetzt
habe ich nochmals nächtlich aufgenommen. Ich habe zwei Aufrufe von
Ecasound in ein Script geschrieben und das Ganze mit einem sudo
/sbin/halt abgeschlossen. Und damit was alles Paletti.
Interessant sind immer die Wege, auf denen sich solche Lösungen
ergeben. Als ich mit einem Kollegen über das vollgelaufene Dateisystem
sprach, fragte er, ob ich nach WAV oder MP3 aufnehme. Ah, denke ich,
es gibt unter Linux sicher auch die Möglichkeit, direkt nach MP3
aufzunehmen. Dann habe ich in den 2Gb genug Platz. Gefunden habe ich
dann das Script
mp3record, dass einem die Möglichkeit bietet, für einen
definierten Zeitraum aufzunehmen und dann ein Kommando abzusetzen, um
z.B. die Leitung zukappen. Eigentlich genau das, was ich suche. Da ich
allerdings lieber in WAV aufnehme, um nachträglich noch die diversen
Jingles herauszuschneiden, habe ich dann beim nochmaligen Studium der
Man-Page von Ecasound die -t Option gefunden.
Mein Java Hacking tätige ich in letzter Zeit in
Eclipse. Da ich die
GTK-Eclipse-Variante verwende und ich letztens die neuste GTK Version
2.2.4 für GIMP übersetzt hatte, kam mir jetzt der Gedanke, ob ich
nicht Eclipse überreden könnte, mit dieser neuen GTK-Version
zusammenzuarbeiten. Also habe ich Eclipse mit
LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib /opt/eclipse/eclipse
gestartet. Ergebnis ist ein deutlich besser aussehendes
Eclipse. Insbesondere wird für die Fonts jetzt Antialiasing
verwendet, was nach meinem Geschmack ein viel besseres Schriftbild
ergibt. Einziges kleine Manko ist noch die standardmäßig eingestellt
Größe der Fonts für die Menüs, die etwas kleiner sein könnte. Hier
habe ich aber noch nicht die globale Einstellmöglichkeit gefunden, um
hier etwas zu ändern.
Je mehr ich mich mit Gentoo befasse, desto mehr mag ich es. Ich
habe bisher alle Arbeiten in einer chroot-Umgebung
durchgeführt. In dieser Umgebung konnte ich dann sogar den
korganizer starten. Besonders nett finde ich auch das
Kommando/Script etc-update. Wenn neue Pakete installiert
werden, die neuere Versionen von Konfigurationsdateien unter
/etc mitbringen, dann werden diese mit einem Präfix
angelegt. Das etc-update listet nun diese Dateien auf und
zeigt mittels dann jeweils die Unterschiede zwischen neu und alt. Man
dann dann auswählen, welche Version man verwenden oder ob man mischen
möchte. Dieses Mischen ist einer der Gründe, die mich an einem Update
einer kompletten Distribution immer am meisten genervt hat.