Archive for June 2003

 
 

OpenOffice und Zugriff auf Datenbank

Ich habe am vergangenen Wochende mit OpenOffice 1.1beta und dem Zugriff auf eine Datenbank herumgespielt.

Als Datenbank habe ich Oracle 8.1.7 installiert. Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt dann über den JDBC-Datenbank Treiber, der in der Datei OO-INSTDIR/share/config/javarc ensprechend im "SystemClasspath" eingetragen sein muß. Dies heißt wiederum auch, das OO mit Java-Unterstützung installiert sein muß.

Insgesamt hat es nicht schlecht funktioniert, solange es nur um Abfragen ging. Man kann sich grafisch die Abfragen zusammenklicken. Ich habe mich mit dem Zusammenklicken allerdings schwer getan. Für mich ist die direkte Formulierung einer Abfrage in SQL einfacher. Es ist mir aber nicht gelungen, Daten über OO in der Datenbank zu aktualisieren. Möglicherweise liegt es an irgendwelchen Einschränkunge des Zugriffs über JDBC. Vielleicht geht das mittels ODBC unter Windows besser. Ich hatte ursprünglich geplant, OO zum Update von Daten in der Datenbank zu nutzen.

CSS Tutorials

Dank Weblogging (Artikel von Simon Willison; die CSS Kategorie ist auch empfehlenwert) bin ich an dieser Adresse vorbeigekommen, die Verweise auf gute CSS-Tutorials enthält.

Insbesondere fallen mir "CSS Menus: The Uberlink CSS Rollover Menu" und "CSS Print-Ready Pages" ins Auge.

Mozilla Firebird Erweiterungen

Über diesen Mozillazine Artikel nach hier. Eine Auflisting der besten besten Mozilla Firebird Erweiterungen.

Ein weiterer Mozillazine Artikel hat dann noch Verweise auf Linky (verschiedene coole Funktionen mit Links auf einer Seite oder in einem Bereich) und Mozile (inline XHTML editieren).

"Mozilla/Firebird Rules/Rocks" :-)

Rainer und Harald über Gnus als Email-Reader

Rainer und Harald unterhalten sich in der Firmennewsgruppe über das System XEmacs/Gnus als das Programm der Wahl zum Lesen von Email.

Ich selbst habe Gnus auch mal kurz probiert, aber letztendlich habe ich wohl nicht genug Energie in die optimale Konfigurierung gesteckt. Jedenfalls bin ich zunächst zu VM zurückgekehrt. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich meine Emails immer per fetchmail auf meinen Stammhost oder auch auf den Linux-PC geholt und dann mit XEmacs/VM gelesen. Ich fand es dann aber doch nicht schlecht, die Emails auf dem IMAP-Server zu belassen. Ich bin dann auch auf sylpheed gewechselt, der klein und schnell ist. Und mit IMAP konnte ich sylpheed dann auch gut von zu Hause nutzen. Mit IMAP ist es letztendlich egal von wo man auf die Postfächer zugreift. Wenn dann ca. der Inhalt von 3 Monaten Emails aufgelaufen ist, hole ich die Emails mittels VM auf meinen Stammhost und packe das alte 3 Monatspensum in den Jahresordner. Ein projektspezifische Sortierung hat sich für mich persönlich nicht bewährt, da ich mich bei der Sortierung immer etwas schwer tue, es sei denn, es geht um alles Email von z.B "Veritas". Um gegebenfalls die Übersicht zu behalten, finde ich die "Virtuellen Ordner" von VM recht gut. Da kann man sich sehr schnell mittels einer Regexp über die verschiedenen Email-Header einen Ordner erzeugen lassen lassen. Mit VM kann ich dann auch eine Email editieren, um z.B. die Attachments abzuspeichern und dann zu löschen. Die Email behalte ich dann weiterhin in der Inbox als Hinweis, wann z.B. eine Meilensteinerkärung eingetrudelt ist. Das explizite Löschen der Attachments ist eigentlich das Feature, das mir bei anderen Programmen am meisten fehlt (geht das bei Gnus?).

Zum Schreiben von Emails verwende ich aber immer noch primär XEmacs/VM speziell in Verbindung mit BBDB. Aber BBDB läßt sich wohl auch im Zusammenhang mit Gnus verwenden. Und Email-Adressen hat man schnell mit EUDC per LDAP aus dem CD geholt.

Ein Wochenende mit W2K

Da ich das vergangene lange Pfingstwochende bei meinen Schwiegereltern verbracht habe, hatte ich mir unseren Abteilungs-LapTop ausgeliehen. Ich hatte vor, mich etwas in Eclipse (nach einem Artikel in c’t 3/03) und in die neue Netbeans Version einzuarbeiten. Vor meiner Abreise habe ich dann noch auf die Schnelle die letzten Versionen von Eclipse, Netbeans sowie Cygwin, XEmacs und Mozilla installiert.

Ich habe dann tatsächlich das ganze Wochende mit Windows 2000 überlebt. Allerdings wäre mir das deutlich schwerer gefallen, wenn ich nicht Cygwin und XEmacs installiert hätte. Es hat allerdings etwas Suche bedurft, bis ich die Umgebungsvariablen HOMEDRIVE und HOMEPATH gefunden hatte, um mein Heimatverzeichnis umzuverdrahten.

Im Zusammenhang mit Java bei ich der Meinung, das man mit Java doch eine sehr weitreichende Plattformunabhängigkeit erreicht hat. Ich habe alle Softwarekomponenten, mit denen ich unter Linux üblicherweise arbeite, problemlos unter W2k nach Änderung einiger Pfade ans Laufen bekommen.

Allerdings muß ich auch feststellen, das Java scheinbar besser auf Windows als auf Linux optimiert ist. Die recht großen Applikationen Eclipse und Netbean fühlen sich auf dem 1GHz/256Mb Laptop schneller an, als auf meinen 1.2GHz/512Mb Duron Linux Rechner.

Quintessenz, ich könnte notfalls auch auf einem Window-Rechner überleben.

Jedes Jahr im Sommer: Arsch abfrieren

Diese Asynchronität der Temperaturen innerhalb des Firmengebäudes bzw. meines Büroplatzes und außerhalb des Gebäudes geht mir gehörig auf den Sack.

Im Sommer wird die Temperatur im Büro dermaßen heruntergeregelt, das man sich mit der Kleidung, die überlicherweise für Sommer angesagt ist, einen Ast abfriert. Im Winter wiederum ist es im Büro teilweise so warm, das man eigentlich sommerlich gekleidet am Schreibtisch sitzen müßte.

Daheim ist es halt im Sommer auch innerhalb des Hauses etwas wärmer und im Winter etwas kühler. Da muß man sich nicht warm anziehen, wenn man in das Haus kommt. Da gibt es diese Asynchronität nicht.

Das die Klimaleute das nicht besser in den Griff bekommen. Aber wir sitzen halt nur in einer umgebauten Produktionsfläche und nicht in einem Bürogebäude.