Archive for November 2002

 
 

Authentisierung zwischen Tomcat und Apache

Ich denke, ich habe jetzt die Möglichkeit gefunden, wie ich die Basic Authentication Bereiche zwischen Tomcat und Apache synchronisieren kann.

Ich werde ausgehend von der JDBCRealm eine neue Realm erzeugen, die auf die db.user und db.group Dateien des Apache liest. Das Lesen funktioniert nicht direkt durch Java-Code, sondern durch Aufruf des Kommandos dbmanage, das als Bestandteil des Apache installiert wird. Auf die gleiche Art und Weise kann über das smbauth-Paket durch den Aufruf eines Kommandos smbauth auch der Windows-Domain Controller angeschlossen werden.

Beim Surfen habe ich dann auch eine Java-Variante des crypt-Kommandos gefunden, das benötigt wird, um zu überprüfen, ob das Passwort richtig war.

The Joy of Cocoon

Es ist wirklich eine Freude mit Cocoon Daten zu präsentieren. Aus meiner Umstrukturierung der README’s auf der Control-CD habe ich eine Reihe von Daten bezüglich des Inhaltes der CD’s in eine Datenbank gepackt. Nachdem ich mit Hilfe von TOra die Queries entwickelt hatte, wurden mittels Cocoon ESQL die Queries in XML umgesetzt und mittels XSLT gestylt und im Corporate Design präsentiert. Ich war überrascht, als es dann fertig war, wie schnell ich letztendlich fertig geworden bin.

Segmentation Faults in Apache

Zum Glück habe ich hinter einem ähnlich Segmentation Fault schon mal hinterher gesucht. Damals waren der Primary und Backup Domain Controller aus andere Systeme umgezogen worden. Deshalb gab es dann bei jedem Zugriff auf Seiten, die über das Modul mod_auth_samba geschützt wurden, einen Segmentation Fault. mod_auth_samba ist wohl nicht sonderlich fehlertolerant programmiert. Nach Umstellung auf die neuen PDC und BDC lief es dann bis heute problemlos.

Dank eines Artikels von Andreas Wettengel in news://fsc.help konnte ich dann relativ schnell ermitteln, das PDC und BDC noch immer dieselben waren. Bei weiteren Experimenten mit smbauth stellte sich dann letztendlich heraus, das offensichlich nur der PDC ausgefallen war und das das mod_auth_samba-Modul nicht den BDC befragt hat, sondern direkt den Apache mit einem Segmentation Fault zum Absturz gebracht hat.

smbauth scheint viel sauberer zu funktionieren. Allerdings unterstützt smbauth keine Gruppenbildung, wie ich sie benötige, aber vielleicht lassen sich die beiden Module verheiraten.

Fun with Fonts

Ich habe ja nun auf SuSE Linux 8.1 upgedated. Da ich mich in letzter Zeit verstärkt mir Java beschäftige, benutze ich zum Programmieren das Netbeans IDE. Auf einmal fällt mir jetzt auf, das alle Schriften mit deutlich größeren Zeilenabständen dargestellt wurden. Ein temporärer Wechsel auf JDK 1.3.1 zeigt wieder die normalen Zeilenabstände. Wieder zurück nach JDK 1.4.1 und das Problem ist wieder da. Forschen auf der Netbeans-Users Maillingliste zeigt ähnliche Probleme, die aber schon längst gefixt sind. Letztendlich lande ich bei der fonts.properties Datei im JDK. Es ist noch eine Datei im JDK 1.4.1 für Redhat 6.1 vorhanden. Verwendung dieser Datei führt ebenfalls zum Erfolg. Beim Vergleich der fonts.properties Dateien fällt auf, das die Unterschiede bei Fonts liegen, die “URW” im Namen haben. Die Spur führt damit weiter in Richtung Postscript Fonts, die zu Ghostscript gehören, aber auch vom X11-Server zur Anzeige benutzt werden. Und siehe da, nachdem ich das Ghostscript Fontverzeichnis für X11 neu aufbereitet habe (mkfontscale), funktioniert dann auch die Anzeige unter Netbeans wieder wie gewünscht.

Das Ghostscript Fontsverzeichnis hatte mir noch unter SuSE Linux 7.2 schon mal Probleme gemacht. KDE-Anwendungen bracht immer beim Start mit Segmentation Fault ab. Die Suche führte letztendlich auch zu diesen Postscript Type 1 Fonts.

Netscape 4 hat es inzwischen wirklich hinter sich.

Obwohl ich ja nicht gerade ein Fan von M$ Software bin, IE 5 und 6 sind doch Meilen weiter entwicklelt als der alte Netscape Navigator 4. Nochbesser sind natürlich Mozilla und Phoenix. Aber manche Kollegen können sich scheinbar nicht vonNetscape lösen, inbesondere als Mail-Klient.

<p>
  Mir ist jetzt im Zusammenhang mit der &#220;berarbeitung der Readme's 
  zurControl-CD wie veraltet NN4 bez&#252;glich aktueller Web-Standards ist. 
  Die Readme's sind mit der <a href="http://www.oasis-open.org/docbook/">
  DocBook</a>als XML-Dateien erstellt. Mittels der <a href="http://docbook.org/wiki/moin.cgi/DocBookXslStylesheets">

DocBook-XSL Stylesheet wurden dieQuelldatei nach XHTML gewandelt. Die Ansicht mit Mozilla und IE war keine Problem, aber mit NN4 haben dann die internen Links im Dokument nicht funktioniert. Nachdem statt nach XHTML in HTML gwandelt wurde, was alles auchim NN4 okay.

Auch im Hinblick auf CSS2 Web-Designs ist NN4 einfach nichtmehr zeitgemäß.

SuSE Linux 8.1

Ich habe jetzt meinen Heimrechner auf SuSE Linux 8.1 upgedatet. Ich bin mal mit einem Beta von SuSE 6.1 angefangen und habe jedesmal upgedate. Ich habe allerdings nicht jedes Release mitgenommen, sondern 6.3, 7.0 und 7.3 ausfallen lassen.

Insgesamt lief es recht schmerzlos. Nach Installation der ersten CD musste ich mit der Rescue-CD booten, da der Update wohl mit meinen Eintragungen in lilo.conf nicht klar kam und das System deshalb beim Reboot nicht über Lilo hinaus kam. Dann hatte ich beim Update angekreuzt, das nur die vorhandene Software erneuert werden soll. Das führte u.a. dazu, das der KDM grafische Login nicht installiert wurde, weil es im Vergleich zu voherigen Ausgaben neu hinzugekommen ist. So hat es mehrere Kleinigkeiten gegeben, die nachinstalliert werden mussten. Nach dem Update lief DSL immer noch, allerdings dauerte es sehr lange, bis SuSEfirewall2 die Scripts geladen hatte. Auf der SuSE Website habe ich dann noch einen Hinweis zu einem Problem beim Online-Update gefunden. Nachdem dies korrigiert war, konnte ich den Update auf die letzten Patches durchführen. Danach ging es mit dem Firewall auch wieder zügig.

Der Rest wird sich jetzt im Laufe der Zeit ergeben. Insbesondere müssen diverse Konfigurationsdateien mit den neuen Versionen gemischt werden.

Nach dem Update fehlen viele -devel Pakete, die nachinstalliert werden müssen. Insbesondere habe ich gtk2-devel auf allen CD’s nicht finden können. Ich habe gtk2-devel dann von ftp.suse.com als Update heruntergeladen.